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Minigolf

  • Minigolf ist ein beliebtes Hobby bei jeder AltersklasseMinigolf – der beliebte Freizeitspaß für jeden
  • Geschichtliches zur Entstehung des Minigolfs
  • Wichtige Spielregeln beim Minigolf
  • Weitere Varianten des Bahnengolfs
  • Warum Minigolf ein ideales Hobby ist
  • Benötigte Ausstattung
  • Kosten
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Minigolf – der beliebte Freizeitspaß für jeden

Minigolf gehört heute in Deutschland zu einer der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen für Jung und Alt. Ein Grund hierfür ist, dass es sich um einen sehr günstigen Freizeitspaß mit einfachen Spielregeln handelt, der einem für wenig Geld viele schöne und lustige Stunden mit Freunden und Familie in angenehmer Atmosphäre bereitet. Minigolf ist auch ein ideales Hobby für die ganze Familie und stellt einen schönen Ausgleich zum Alltag dar. Während oder nach dem Spiel setzt man sich meist noch gerne gemütlich auf ein Eis oder ein Getränk zusammen und lässt so den Tag entspannt und gemütlich ausklingen.

 

Klassisches Minigolf

Als Minigolf bezeichnet man sämtliche Arten von Bahnengolf. Es handelt sich um ein Geschicklichkeitsspiel und gehört zu den sogenannten Präzisionssportarten, bei denen man ein festgelegtes Ziel mit einem Gegenstand regelkonform treffen muss. Beim Minigolf muss der Ball mithilfe des Schlägers mit möglichst wenigen Schlägen unter Einhaltung bestimmter Regeln in ein vorgegebenes Loch gespielt werden.

 

Eine Minigolf-Anlage besteht aus 18 genormten Bahnen aus Beton, wobei jede Bahn bis auf einzelne Ausnahmen zwölf Meter lang und 1,25 m breit ist. Auf den Bahnen sind Hindernisse in sämtlichen Variationen platziert, weshalb sich die einzelnen Bahnen in ihrem Schwierigkeitsgrad unterscheiden. Die Bahnen sind durchnummeriert und müssen in der vorgegebenen Reihenfolge absolviert werden. Jede Bahn ist so gestaltet, dass es möglich ist, den Ball mit einem einzigen Schlag in das Ziel-Loch zu schlagen. Das nennt man dann ein Ass.

 

Minigolf kann als Hobby sowohl in der Freizeit als auch im Verein gespielt werden und erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Derzeit gibt es in Deutschland ca. 2.000 Minigolfanlagen in sämtlichen Variationen und mehr als 240 organisierte Minigolfvereine mit vielen begeisterten Anhängern.

 

Varianten

Die Popularität des Hobbys Minigolf hat dazu geführt, dass sich im Laufe der Zeit viele verschiedene Varianten dieses Freizeitsports entwickelt haben. Minigolf wird heutzutage nicht mehr nur klassisch auf Bahnen im Freien an der frischen Luft gespielt, sondern beispielsweise auch als Adventure Golf oder in Hallen als 3D-Schwarzlicht-Indoor-Minigolf, was den Funfactor zusätzlich erhöht und allen viel Spaß bereitet.

 

 

Geschichtliches zur Entstehung des Minigolfs

Wie es zu der Idee für Minigolf kam

Der Hintergrund für die Idee und die Überlegungen von Bahnengolf war, dass das Golfspielen jedem zugänglich sein sollte – unabhängig des gesellschaftlichen Status. Dies war früher leider nicht jedem möglich, einerseits deshalb, weil ein Golfplatz ein riesiges Terrain beansprucht, und andererseits aus finanziellen Gründen und der niederen gesellschaftlichen Stellung, die vielen eine Mitgliedschaft im Golfclub verwehrte. Das Minigolf sollte den Menschen in Anlehnung an das Großgolf den Zugang zum Golfspielen im kleinen Rahmen ermöglichen.

 

Vorläufer des Minigolfs

Bereits in den 1920er und 1930er Jahren gab es in Amerika, England und auch in Deutschland schon erste Vorläufer des Golfspielens auf Bahnen, die sehr beliebt waren. Es handelte sich jedoch im Vergleich zu heute um sehr schlichte, improvisierte Konstrukte. Man baute beispielsweise Bahnen aus Brettern mit Hindernissen, oder man spielte einfach auf einem Rasen. Häufig waren solche Bahnen an öffentlichen Plätzen wie Parks zu finden. Der Unterschied zu unserem heutigen Minigolf bestand darin, dass es sich bei diesen Kleingolf-Bahnen mehr um „Spielplätze“ handelte, die nicht normiert waren. In den 1940ern ist das Spiel jedoch leider verschwunden.

 

Die Entstehung des klassischen Minigolfs

Das Minigolf, wie wir es heute kennen, ist in den 1950er Jahren entstanden. Der Schweizer Paul Bongni hatte im Jahre 1950 das Patent für ein genormtes Bahnengolf eingereicht, die Bewilligung erfolgte drei Jahre später und das Bahnengolf wurde ab sofort als „Minigolf“ patentiert. Die erste Minigolf-Anlage mit 18 Bahnen nach dem Plan Bongnis wurde 1954 in Ascona am Lago Maggiore errichtet. In Deutschland eröffnete die erste Minigolf-Anlage im Jahre 1955. Durch den patentrechtlichen Schutz wurden in der Folgezeit unzählige Minigolf-Anlagen nach demselben Muster gebaut, was unter anderem die Möglichkeit eröffnete, nun auch Wettkämpfe im Minigolf auszutragen. Heute gibt es Minigolf in vielen verschiedenen Varianten.

 

 

Wichtige Spielregeln beim Minigolf

  • Das Ziel beim Minigolf ist es, den Ball mithilfe eines speziellen Schlägers vom Abschlag aus mit so wenig Schlägen wie möglich in das vorgegebene Ziel-Loch zu befördern.

 

  • Die Bahnen sind in der vorgegebenen Reihenfolge von 1 – 18 nacheinander zu bespielen.

 

  • Mithilfe des Schlägers muss der Ball vom vorgegebenen Abschlagfeld aus geschlagen werden.

 

  • Der Ball muss auf jeder einzelnen Bahn mit maximal sechs Schlägen in das Ziel-Loch befördert werden, wobei jeder einzelne Schlag als Punkt zählt. Gelingt dies nach sechs Schlägen nicht, werden dem Spieler für die jeweilige Bahn sieben Punkte angerechnet. Die Punkte werden in eine Liste eingetragen.

 

  • Wird das Ziel-Loch nicht mit dem ersten Schlag getroffen, wird der Ball von dort aus weitergespielt, wo er zum Liegen gekommen ist.

 

  • Hindernisse müssen regelkonform umspielt bzw. überwunden werden.

 

  • Bleibt der Ball direkt an der Bande oder an einem Hindernis liegen, darf er auf einen der vorgesehenen Markierungspunkte gelegt werden, von wo aus er sich besser abschlagen lässt.

 

  • Wenn ein Ball vor einer Hindernisgrenzlinie aus der Bahn springt, muss er zurück aufs Abschlagfeld und von dort aus wieder gespielt werden. Springt der Ball nach dem Passieren einer Hindernisgrenzlinie aus der Bahn, darf der Ball von dort aus gespielt werden, wo er aus der Bahn gesprungen ist.

 

  • Das Ziel-Loch gilt dann als erreicht, wenn der Ball darin ruhig zum Liegen kommt.

 

  • Während der Ball im Spiel ist, darf die Bahnanlage nicht betreten werden. Ob das Betreten der Bahnen ansonsten gestattet ist, richtet sich nach den Regeln, die auf der jeweiligen Minigolf-Anlage gelten und sollte vor dem Spiel erfragt werden.

 

  • Gewonnen hat derjenige Spieler, der nach Absolvierung aller 18 Bahnen am wenigsten Punkte hat.

 

 

Weitere Varianten des Bahnengolfs

Neben dem klassischen Minigolf haben sich im Laufe der Zeit viele weitere Bahnengolf-Varianten entwickelt, von denen wir Dir zwei näher vorstellen möchten: das Adventure-Golf und das 3D-Minigolf.

 

Der Ball muss präzise in das Loch geschlagen werdenAdventure-Golf

Das Adventure Golf stammt ursprünglich aus Amerika. Da die Plätze mit Kunstrasen ausgestattet werden, gibt es Adventure Golf sowohl „indoor“ in Hallen als auch im Freien. Adventure Golf-Plätze sind im Gegensatz zum Minigolf nicht genormt und befinden sich oft inmitten von schönen Landschaften. Charakteristisch für Adventure Golf sind die vielen künstlich angelegten Elemente, die die Bahnen so interessant, abwechslungsreich und einzigartig machen. Es gibt beispielsweise Hügel, Bäche, Seen und kleine Wasserfälle, kleine Inseln, Brücken, Burgen, Tore, sich drehende Mühlräder und viele weitere ausgefallene Hindernisse, die das Spiel spannend machen und für viele spaßige Stunden sorgen.

 

3D-Schwarzlicht-Minigolf

Das 3D-Minigolf, auch Schwarzlicht-Minigolf genannt, ist eine weitere Variante, die in den letzten Jahren sehr populär geworden ist. 3D-Minigolf-Anlagen befinden sich in Hallen, sodass das ganze Jahr unabhängig vom Wetter gespielt werden kann. Mithilfe von Schwarzlicht wird mit 3D-Effekten gearbeitet, sodass das Spiel zu einem Erlebnis wird. Der Spieler erhält eine 3D-Brille, mit der viele leuchtende, fluoreszierende Farben und 3D-Effekte sichtbar werden. Man taucht als Spieler in verschiedene Themenwelten ein, die durch das Spiel führen. 3D-Minigolf ist auf jeden Fall ein kleines Abenteuer mit hohem Funfactor.

 

 

Warum Minigolf ein ideales Hobby ist

Minigolf ist gut für die Gesundheit

Minigolf wird als Hobby in der Regel im Freien gespielt. Gemeinsam mit der Familie oder Freunden verbringt man schöne Stunden und oft viele lustige Momente an der frischen Luft und bewegt sich. Man kann beim Minigolf wunderbar vom stressigen Alltag abschalten, man kriegt einen freien Kopf und es bringt für ein paar Stunden Abwechslung in das Alltagsgeschehen.

 

Minigolf ist sehr günstig

Minigolf ist verglichen mit vielen anderen Hobbys ein sehr günstiges Hobby, das sich so gut wie jeder leisten kann. Eine Runde Minigolf kostet pro Person in der Regel nur wenige Euro, garantiert aber stundenlangen Spaß.

 

Ein Hobby für jede Altersklasse

Minigolf kann man in jedem Alter spielen. Kleine Kinder haben am Minigolf als Hobby genauso viel Spaß wie die Großeltern, die mit dem Enkelkind auf die Minigolf-Anlage gehen.

 

Hoher Funfactor

Minigolf macht enorm viel Spaß! Es gibt während des Spiels oft sehr lustige, spannende, amüsante und überraschende Momente, die das Spiel abwechslungsreich und unvorhersehbar machen. Man hat unabhängig vom Alter Spaß mit Freunden oder der Familie. Dieser gesellschaftliche Aspekt ist ebenfalls einer der Gründe für die Beliebtheit von Minigolf als Hobby.

 

Minigolf fördert die Koordinationsfähigkeit

Beim Minigolf sind Konzentration und Strategie gefragt. Die komplexen Bewegungsabläufe des Körpers müssen auf die Erfordernisse des Spiels abgestimmt werden. Das Zusammenspiel verschiedener Elemente wie Steuerung, Wahrnehmung und Motorik führen im Körper zu den gewünschten Bewegungsabläufen, damit man den Ball ins Loch schlagen kann.

 

 

Benötigte Ausstattung

Wer Minigolf als Hobby spielen möchte, braucht nicht viel Equipment – es ist lediglich ein Schläger und ein Ball notwendig. Es gibt viele verschiedene Minigolf-Schläger in unterschiedlichen Ausführungen, die sich unter anderem in ihrer Länge und dem Gewicht unterscheiden. Welcher Schläger und welcher Ball am besten zu einem persönlich passen, muss man individuell herausfinden, indem man sie beispielsweise im Spiel testet.

 

Spielt man Minigolf auf einer Minigolf-Anlage, erhält man in der Regel gegen die Spielgebühr leihweise auch einen Minigolf-Schläger und einen Ball für die Dauer des Spiels. Nach Beendigung des Spiels werden diese wieder abgegeben.

 

Möchte man Minigolf im Verein spielen, lohnt sich die Anschaffung eines eigenen Schlägers und eines oder mehrerer Bälle.

 

 

Kosten

Minigolf ist im Vergleich zu vielen anderen Sportarten und Freizeitbeschäftigungen ein sehr günstiges Hobby. Das ist einer der Gründe, weshalb Minigolf ein beliebtes Hobby für die ganze Familie ist: Für wenig Geld hat man viele Stunden Spaß.

 

In der Regel spielt man Minigolf auf einer Anlage gegen Bezahlung einer Gebühr und erhält dafür leihweise einen Schläger und einen Ball pro Spieler. Die Preise belaufen sich für klassisches Minigolf auf ca. 2,50 € – 5 € pro Spiel für einen Erwachsenen, für Kinder und Jugendliche sind die Preise pro Spiel meist günstiger. Andere Bahnengolf-Varianten wie beispielsweise das 3D-Schwarzlicht-Indoor-Minigolf sind pro Spiel meist ein bisschen teurer als das klassische Minigolf.